Künstler

Agnieszka Gajewska

„Error-gone“,
110 x 140 cm

„Error-Expectation Failed I“,
110 x 140 cm

„Error Request entity too large“,
110 x 110 cm

„Error-not-implemented“,
100 x 100 cm

„Error-Too-Many-Request“

„Error-Expectation-Failed“,
110 x 140cm

„oh-my-deear-4“

„oh-my-deear-1“

Arbeitsweise

Die Auswahl der Techniken, die ich in meinen Arbeiten verwende, hat einen ebenso großen Stellenwert wie die Auswahl der Motive und Themen. Ich versuche, Gefühle auf eine Leinwand zu übertragen, um beispielsweise Sehnsucht oder Orientierungslosigkeit bildhaft darzustellen. Das Resultat ist kein Rebus oder konzeptuelles
Rätsel. Jeder kann den Bildern eine eigene Bedeutung geben und eine eigene Interpretation finden, die der eigenen Wahrnehmung am nächsten kommt.

GAJEK

„In Gajeks Stadtbildern begegnet der Betrachter nur selten menschlich anmutenden, sehr kleinen Figuren, die sich als Staffage verstehen. Stattdessen bewegen sich Rehe, Hirsche, Leoparden, Tiger zwischen Autokolonnen, springen über Lastwagen, stehen verlassen vor Hochhäusern auf zumeist menschenleeren Straßen und schauen den Betrachter mit fragendem, seelenvollem Blick an. […]
Diese Kompositionen sollen dem Betrachter offensichtlich weh tun, indem sie durch die surreale Kombination von rational nicht zu vereinbarenden Elementen imaginäre Bilder des Lebens in modernen Großstädten entwerfen, die als Metapher für die tiefe Leere, Einsamkeit und seelischen Verletzbarkeit ihrer Bewohner zu
verstehen ist. „Error“ nennt die Künstlerin diese Serie, Fehler in unserem Leben, die durch die teilweise verwendeten 3-D-Techniken in den Bildern hervorgehoben werden.“

Dr. Annette Wauschkuhn-Nagel, Kunsthistorikerin