Künstler

Irena Paskali

„am See 2“, 2013,
Holzkohlezeichnung auf Karton, gerahmt,
75 x 35 cm

„Raum Überwinden 7“, 2009,
Fotografie, Acrylglas auf Dibon,
60 x 50 cm

„Zwischen…“, 2014,
Holzkohlezeichnung auf Karton, gerahmt,
70 x 100 cm

„Urban Landscape 10“, 2007,
Fotografie auf Forex aufgezogen, gerahmt, 166 x 25 cm

„Urban Landscape 9“, 2008,
Fotogfgrafie, Lambda Fotopapier auf Dibon aufgezogen, gerahmt,
180 x 24 cm

„Urban Landscape 56“, 2008,
Fotografie auf Dibon aufgezogen, gerahmt, 104 x 74 cm

„Der Weg + Wasserfall“, 2014,
Holzkohlezeichnung auf Tapete,
220 x 54 cm

„Mai“, 2015,
Holzkohlezeichnung auf Tapete,
1000 x 54 cm

„Über dem Wasser 2“, 2013,
Holzkohlezeichnung auf Karton, gerahmt,
75 x 35 cm

„Das geloschene Feuer 1“, 2012,
Holzkohlezeichnung auf Tapete,
40 x 35 cm

„Moskau-Paris-Venedig“, 2009,
Fotogfgrafie, Lambda Fotopapier auf Dibon aufgezogen, gerahmt,
160 x 10 cm

Arbeitsweise

Ich lasse mit den Photos innerhalb meiner Projekte die klassischen Zielsetzungen zeitgenössischer Photographien hinter mir, die räumliche, gurative Formen der industriellen – oder postindustriellen Zivilisation darstellen, die oft außerhalb unserer primären Wahrnehmung stehen und der Gesellschaft bislang unbekannte
Formen ihres Daseins im bekannten Interaktionsrahmen des Menschen vor Augen führen.

Ich gehe einen Schritt weiter und gebe die festgefügten Formen städtischer Landschaften in ihren gurativen und bekannten Formen auf.

Durch das Aufgeben der Formensprache zeige ich Systementwürfe städtischer Landschaften und der darin lebenden Menschen in ihrer höchsten Abstraktionsstufe und stelle damit das, was Dinge, Eigenschaften oder Prozesse ihrem Wesen nach sind und in welcher Beziehung sie nach unserem Verständnis zueinander stehen, in Frage. Meine Werke begreife ich als Aufforderung zu Reflektion unserer Grundbegriffe im Zusammenleben und stelle die Frage, aus welchem Stoff oder Element das Weltganze überhaupt besteht. Es ist der Versuch, neben der materiellen, eine immaterielle Entität zu formulieren und eine komplexe Sicht der Wirklichkeit widerzugeben.

Meine künstlerische Arbeit bewegt sich in den Bereichen Neue Medien, Photographie, Installation, Experimentalfilm, Dokumentation und Malerei. Im Wesentlichen ist der Mensch Zentrum meiner Arbeit. Mein Interesse gilt den Reibungen zwischen Kulturen und Religionen, den Fragen der Identität, Entfremdung und Entfremdetsein, Isoliertheit und dem menschlichen Leben in städtischer Umgebung.

Irena Paskali