Negativer Raum

Skulptur und Installation im 20./21. Jahrhundert

Wenn man einen Stuhl malen will, sollte man den Raum zwischen seinen Teilen malen, nicht den Stuhl“ postulierte der niederländische Maler Willem de Kooning. Eine große Überblicksausstellung im Karlsruher ZKM zur Kunst im 20. und 21 Jahrhundert versucht genau das: den Raum zu entdecken, in dem künstlerische Objekte entstehen, frei nach Bruce Nauman, der die „Zwischenräume“ als „negativen Raum“ bezeichnet hat.

Marie-Dominique Wetzel

Gezeigt werden mehr als 200 Exponate, die neue Ansätze der Skulptur zeigen. Die Ausstellung »Negativer Raum« möchte den Blick auf die moderne und zeitgenössische Skulptur ändern und eine andere Geschichte der Skulptur erzählen. Ziel der Ausstellung ist es, die Beziehungen von Skulptur und Raum dezidiert vom Raum aus zu denken.
Aufgezeigt werden die Entwicklungslinien der Raumskulptur ausgehend von Kubismus, Konstruktivismus, Neo-Konstruktivismus, Minimal Art hin zu installativen immersiven Environments.

Eine großartige Ausstellung, wenn man zeitgenössischen moderne Skulptur verstehen will. Bringen sie viel Zeit mit, die Ausstellung lädt ein mit den Kunstwerken zu verweilen.