Künstler

Cordue

„essgruppe schlag ein ei drüber“,
2016

„essgruppe breughels ei“,
2016

„der hase geht zum fluss“

„seestück“,
2017

Arbeitsweise

In unserem Gehirn geht es sagenhaft assoziativ zu: Erinnerungen, flashbacks, Träume werden blitzschnell verbunden mit gerade gesehenen Augenblicken. Diesen Prozessen bin ich seit langem auf der Spur und versuche, sie in gewisser Weise zu visualisieren.

Ich denke, Mimesis ist als Nachahmung Grundlage allen Kunstschaffens.
Ich arbeite in Serien, da mich besonders die Abweichung in der Wiederholung interessiert. Durch Aufteilung in Serien behalte ich den Überblick über die verschiedenen Werklinien.

Wichtige Werklinien sind:
– semi-readymades (ab 2015)
– Essgruppen (ab 2012)
– Argonauten/Astronauten (ab 2016)
– Inventur – Aufzeichnung aller Gegenstände in meinem Haushalt (ab 2017)
– fruitbaskets (ab 2018)
– copies (ab 2018)

Ich arbeite oft mit Fundstücken. Ich arbeite nach alten Fotografien und sammle alte, oft triviale Schriftstücke, wie Einkaufszettel, hingekritzelte Notizen, die weggeworfen wurden. Details aus den Werken der Alten Meister und der Neuen Wilden werden zitiert.

Manuelle Drucktechnik, Siebdruck, seit 2018 auch wieder Radierung, kommt meinem Wunsch nach vervielfältigter Wiedergabe entgegen.

Seit zwei Jahren ist als Ausdrucksform Perfomance hinzugekommen, die mir die Möglichkeit gibt, den Kontakt zur Öffentlichkeit herzustellen, die ich durch Befragungen und Berichte über Begegnungen in die Arbeit einbeziehen kann.

Ich betreibe einen Blog, „diekopistin“, in dem ich von meiner Arbeit berichte.

Ein Sonder-Glücksfall ist meine seit 2014 existierende Zusammenarbeit mit Nina Kozelj, die sich bisher in sieben Ausstellungen manifestiert hat.

Cordue