Künstler

Daniel Huss

„Ente“

„dagback“

„pillar-web“

Ohne Angabe

Arbeitsweise

Daniel Huss beschäftigt sich mit grundsätzlichen skulpturalen Fragen zur Konstruktion von Volumen und physischer Präsenz im Raum. Seine gebrannten und teils glasierten Keramiken entstehen „im freien Fall eines uneingeschränkten Prozesses“ (Huss). Die rohe Materialität und Exekution der Plastiken,
steht dabei oft im Gegensatz zu Cartoon- haften Formen und poppigen Farben der Glasuren.

Referenzen an auf Kinder (oder regressive Erwachsene) ausgerichtetes, Attraktion einforderndes Design von Süßwaren, Comics und ausgebleichten Spielgeräten mischen sich mit klassischen kunstgeschichtlichen Bezügen und aktuellen Diskussionen um Trigger-Kultur, Eskapismus und Nostalgie. Huss‘ Plastiken entwickeln eine eigentümliche Präsenz zwischen Empathie provozierender Körperlichkeit und der erstarrten Animation verblassender Spektakularität.
Distanz produzierende Fragmentierung trifft auf die spezielle Intimität von angelutschten und weggeworfenen Bonbons.