Künstler

richter+schwartzkopff

„say hello to 4.0“,
[Kunst] PROJEKTE | MA 2018

„feedback an hans“,
Planetarium MA 2015 / NHM Wien 2017

„geschichte wird gemacht“,
Felina MA / REM MA, 2014/16

„der fremde blick“,
galerie de la gare, Speyer 2012

„lucy, alan, alice & co agenten im netz“,
Kunstverein Neustadt 2010

„frisch auf den tisch“,
Berlin 2005

„livig in a box“,
Wien 2001

„viernheim träumt“,
Kunstverein Viernheim 2000

Arbeitsweise

„Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang …“. Rainer Maria Rilkes vielzitierte Zeile aus der ersten seiner Duineser Elegien sehnt einen Engel herbei, der Vögel Flug, den Frühling. Schönheit und Schrecken, Verzauberung und Entzauberung, Analoge Welt und Digitalwelt: Gegensatzpaare, die janusköpfig, jeden Zeitsprung spielerisch vollführen. Untrennbar. In immer neuer Gestalt. Jederzeit abrufbar im (virtuellen) Erinnerungsraum. Das Zauberwort des zu generierendes Codes: AI 4.O

Die Text-Bild-Collagen zeigen Arbeiten aus verschiedenen Werkphasen, Projektideen und Raumexperimenten. Impetus: Schnittstellen zwischen Analog- und Digitalwelt ins Bild setzen. Das Medium Bild nicht nur als Projektionsfläche, sondern als Experimentierfeld nutzen. Zum Einsatz bei analogem Filmmaterial kommen Sgrafitti, Kolorierungen und Schablonen, bei digitalen Daten Algorithmen.

Das Arbeitsinstrument unseres digitalen Zeitalters ist der Rechner. Unser Coop-Kontext: Räumliche Matrix – ein Zeitfenster zu öffnen, die persönliche Zeiterfahrung mobilisieren und in einem (virtuellen) Erinnerungsraum neu anordnen.

Der Denkansatz, insbesondere unserer „Raumexperimente“, basiert auf Klang-Raumerkundungen, die wir immer wieder in Veranstaltungen und Performances erkunden.

Avisiertes Ziel: anhand der heutigen technischen Möglichkeiten mit dem künstlerisch radikal neuen Denkansatz der Avantgardefilmemacher der 20er Jahre in Diskurs treten. Oder genauer gesagt: ihre Experimente weiterdenken und den visionären Blick neu justieren. Kurz: diesen künstlerischen Impetus in unsere Gegenwart
zu transferieren.

Der Fokus liegt dabei auf:
– architektonisch-formalen Aspekten
– topografischen Farbcodes
– rhythmisch seriellen Schnittstellen